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Erfolgreicher Workshop "Intelligentes Bauen"

Am 12. Mai diesen Jahres fand in Weimar im Haus der Europäischen Urbanistik ein Workshop in Vorbereitung des Innovationsforums "Intelligentes Bauen" statt.

Ziel des Workshops war es, das Kennen lernen und den interdisziplinären Austausch über die einzelnen Themengebiete der seit Januar stattfindenden Arbeitskreise hinaus zu fordern und zu fördern.

Hierzu wurde durch die 30 teilnehmenden Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft der Arbeitstand in den 5 unterschiedlichen Themenbereichen vorgestellt. Bei den Vorträgen war ein breites Spektrum von der Analyse vorhandener Entwicklungspotentiale bis hin zu ersten Lösungsansätzen zu verzeichnen.

Aus dem Arbeitskreis 1 "Integrierte Energieversorgungssysteme" wurde die Möglichkeit der Überwachung von Energieströmen in Verbindung mit einer sinnvollen, verständlichen Datenausgabe für den Nutzer zur schnellen Beurteilung der Energieeffizienz problematisiert.

Im Arbeitskreis 2 "Innovative Methoden zur Verbesserung der Zuverlässigkeit von Baukonstruktionen" wurde die Nutzung messbasisfreier Messsysteme zur online-Steuerung von Bauprozesse untersucht sowie die Grundlagen eines Monitoringsystems vorgestellt, mit welchem man kontinuierlich Informationen über z. B. den Sicherheitszustand seines Bauwerkes erhält und damit in die Lage versetzt wird, zielgenaue Maßnahmen ergreifen zu können

Die "Integrierte Gebäudeautomation" im Arbeitskreis 3 will ein datenbank-basiertes Tool entwickeln, mit welchem man z. B. in den frühen Planungsphasen die Betriebskosten eines Gebäude erfasst und damit die Kostenstruktur einer Immobilie über einen längerfristigen Zeitraum festlegen kann. Auch die Notwendigkeit eines "Planer-Agenten" zur Koordination von Automatisierungsaufgaben konnte aufgezeigt werden.

Der Arbeitskreis 4 "Integrale Nutzerkommunikation" möchte die unterschiedliche Kommunikationsarten mit nur einem Kabel im Gebäude also auf eine einheitliche Infrastruktur zusammenführen und bündeln. Auch die Gewerke übergreifende Integration bereits vorhandener Systeme im Gebäude kann die Nutzerfreundlichkeit entscheidend erhöhen.

Im Arbeitskreis 5 "Intelligente Bauprodukte" wurde mit der Klassifikation von Bauprodukten eine neue, durchgängige Wertschöpfung zwischen Planung und Ausführung vorgestellt. Mit Hilfe der RFID-Technologie, bekannt von den Etiketten im Einzelhandel, wurden die Möglichkeiten zur lokalen Identifikation von Bauprodukten diskutiert.

Während des Workshops wurden zusätzliche interdisziplinäre Arbeitskreise u. a. zu den Themenfeldern "Datenbanken" und "Bauprozesslogistik" vereinbart.

Die vorliegenden Erkenntnisse werden weiter in den Arbeitskreisen verfolgt und die gesammelten Ergebnisse Arbeit am 8. und 9. Juni im Rahmen des Innovationsforum der Öffentlichkeit präsentiert.



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© Innovationsforum Intelligentes Bauen 2004 | Lombego Systems